Aktuelles

 

Was folgt aus der Bundestagswahl 2021 - Diskussion mit Abrecht von Lucke

Nach der Bundestagswahl 2021 sind verschiedene Koalitionen möglich. In jedem Fall werden sich die Handlungsspielräume für die Arbeitspolitik verändern, im Oktober wird sich mehr oder weniger abzeichnen, in welche Richtung es geht. Wir laden euch daher herzlich zu einer gemeinsamen Auswertung und Diskussion der Bundestagswahlergebnisse und ihrer Konsequenzen für die Arbeit des Forums Neue Politik der Arbeit ein. Wir freuen uns, dass wir Albrecht von Lucke von den Blättern für deutsche und internationale Politik für den Diskussionsauftakt gewinnen konnten. Die Veranstaltung findet online am Donnerstag, den 21. Oktober 2021, um 18:30 Uhr, statt.

Anmeldungen für die Teilnahme bitte bis zum 15. Oktober 2021 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Gute Arbeit - Ausgabe 2021

Unter dem Titel "Demokratie in der Arbeit - Eine vergessene Dimesion der Arbeitspolitik?" ist die diesjährige Ausgabe erschienen. Sie beschäftigt sich mit vier Schwerpunktthemen:

  1.  Demokratisierung als Schlüsselaufgabe
  2.  Beiträge aus der Wissenschaft
  3.  Demokratisierung der Arbeit - Ansätze aus gewerkschaftspolitischer Sicht
  4.  Beiträge aus der Praxis - "Demokratische Arbeit" in der Bewährung

Mehr unter https://www.bund-verlag.de/buecher/jahrbuch-gute-arbeit

 

Eine Webpage für Elmar

"Elmar war kein „Altmarxist“: Dieser Begriff konnte nur einem offenbar besonders ahnungslosem FAZ-Schreiber in den Kopf kommen, der in seiner neoliberalen Verblendung jegliche Beschäftigung mit Marx und mit dem Marxismus schon als solche für „alt“ im Sinne von überholt und erledigt hält. Elmar wusste zwar durchaus auch traditionelle Marxisten wie Eugen Vargas oder Ernest Mandel zu würdigen – den ersteren hat er neu herausgegeben, für die Berufung des letzteren nach Westberlin hat er gegen das von Innenminister Hans-Dietrich Genscher verhängte Einreiseverbot mit gestritten. Aber er war eben auch einer der Wortführer der sorgfältigen Neulektüre von Marx, welche diesen seit den 1960er Jahren – nicht nur in Westberlin und in Westdeutschland, sondern weltweit – aus seiner Vereinnahmung als Parteiideologe durch die (sich immer tiefer spaltende und historisch marginalisierende) „kommunistische Weltbewegung“ befreit und Marx dadurch als radikalen, kritischen Theoretiker wieder virulent gemacht hat. Im Gegensatz zu den Verstrickungen auch noch Ernest Mandels in eine Historisierung der Marxschen Theorie, durch die diese gleichsam ins 19. Jahrhundert eingesperrt und für die gegenwärtigen Formen der Herrschaft der kapitalistischen Produktionsweise im sog. „Spätkapitalismus“ letztlich nicht mehr relevant betrachtet wurde, gehörte Elmar zu denjenigen, welche Marxens unvollendet gebliebene Kritik der politischen Ökonomie auch theoretisch für die Gegenwart ernst nahmen – und sie daher daraufhin abklopften, wie sie weiterzuführen und zu erweitern ist." (Frieder Otto Wolf in: der Freitag vom 07.05.2018)

Am 1. Mai 2018 verstarb unser langjähriges Mitglied und Förderer Elmar Altvater. Zur Erinnerung an Elmar und sein Wirken verweisen wir auf die Website www.elmaraltvater.net.